Wo Licht ist, da ist auch Schatten – Funkien und Aktien haben etwas gemeinsam

Garten und Aktien oder besser gesagt Funkien und Aktien – das ist etwas, das niemand miteinander verbinden wird oder kann. Aber dennoch haben sie etwas gemeinsam: Wo Licht ist, da ist auch Schatten.

Die Funkie – Funkien lieben Nischen

Ein jeder Garten hat eine Ecke, wo zwar Licht hinkommt, aber auch Schatten vorhanden ist – also die Ecke, wo keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist und die daher auch immer ein wenig feucht ist. Viele Pflanzen gedeihen in diesen Ecken nicht, doch die Funkien lieben genau diese Nischen – selbst unter schwierigen Bäumen. Und da ist noch etwas: Bei den meisten Pflanzen wird das Hauptaugenmerk auf die Blüten gelegt, doch die Funkien haben das Herz der der Gärtner mit ihren Blättern erobert.

Vorwiegend stammen die Funkien aus den schattigen Wäldern Asiens und wachsen über viele Jahre in den Gärten. Aber sie ist eine Überraschungspflanze, denn wie sie im Frühling ihre kräftigen Blätter aus der Erde schiebt und entfaltet, dann ist das immer ein ganz besonderer Moment.

Es gibt über 8000 verschiedene Arten und Sorten. Einige der Funkien werden nur wenige Zentimeter hoch und andere bis zu 1,50 Meter. Die Horste, die sich im Laufe der Jahre entwickeln, können sogar einen Durchmesser von bis zu zwei Metern erzielen. Dazu kommt, dass die Funkien selbst in schwierigen Böden wachsen, wie unter einem Walnussbaum.

Aber die Funkien haben auch ein Grundbedürfnis: Zur dauerhaften Ansiedlung benötigen sie einen Standort, der ausreichend Feuchtigkeit im Frühjahr und Herbst bietet.

Die Aktien – sie haben Grundbedürfnisse

Das Geld verliert immer mehr an Kaufkraft, wenn es unverzinst auf dem Girokonto liegt und selbst Tagesgeldkonten bringen nicht das erhoffte Ergebnis. Damit handelt es sich hier praktisch um Pflanzen, die nicht gedeihen, wie sie sollen. Die Aktie ist dagegen wie die Funkie. Es gibt eine Vielzahl von Aktien, in die man investieren kann und die selbst dann, wenn sie im „Schatten liegen“ Geld bringen.

Der DAX, das deutsche Leitbarometer hat aktuell einen Stand von über 12.500 Punkte erreicht und derzeit gibt es einfach keine rentablere Anlageform als Aktien. Wer also eine „Pflanze“ wünscht, die ihm die gewünschten „Blüten“ bringt, der sollte sein Geld in die Börse investieren: in Aktien, Fonds und ETFs. Denn mit einem breit gestreuten Portfolio ist es möglich, sein Geld relativ sicher zu vermehren. Aber damit an der Börse die ersten „Pflanzen gepflanzt“ werden können, ist es notwendig, eine geeignete Basis zu schaffen – sprich es muss ein Depot eröffnet werden. Das ist bei CMC Markets problemlos möglich. Ist das geschehen, geht es daran, die Aktien auszuwählen und zu kaufen.

Wer über eine längere Zeit in einer Anlageform investieren möchte, der sollte Aktienfonds nutzen. Denn in diesem Fall wird die konkrete Auswahl von einem Fondsmanager übernommen – die Manager bündeln in einem Fonds mehrere Aktien – kaufen und verkaufen sie. Der Vorteil hier ist, dass diese Fonds eine sehr große Streuung aufweisen und genau das ist das A & O bei der Geldanlage. Allerdings muss hier bedacht werden, dass der Fondsmanager etwas für seine Leistung verlangt und von den Erträgen die Managementgebühr abzieht. Zudem wird ein Teil bereits beim Kauf des Fonds fällig und zwar in Form des „Ausgabeaufschlags“.

Wer das umgehen möchte und die „Pflege seines Investments“ selbst übernehmen möchte, der kann in Indexfonds (ETFs) investieren.

Alle Voraussetzungen sind geschaffen, das eigene Depot steht und auch die Entscheidung ob Aktien oder Fonds ist gefallen. Nun bleibt noch eine wichtige Frage: Wann ist es der richtige Zeitpunkt, um die Früchte der Anlage zu genießen und wieder auszusteigen?

Diese Frage beschäftigt viele Experten und oftmals wird dazu geraten, dass sich der Anleger bereits vorab überlegen soll, wie viel er mit seinem Aktienkauf verdienen möchte. Ein Beispiel: Die Aktie wird zum Wert von 20 Euro gekauft und das Ziel zum Verkauf wird auf 30 Euro pro Aktie festgelegt – dann beträgt der Gewinn rund 50 % des investierten Wertes.

Doch wird keine Grenze gesetzt, dann läuft der Anleger Gefahr, impulsiv auf Kursreaktionen zu reagieren – dabei handelt es sich um ein Problem, dass auch die Profis kennen. Anleger halten bei Kursrückschlägen oftmals zu lange an dem Investment fest, da sie hoffen, dass der Kurs bald wieder steigt. Das ist wie mit der Pflanze, wenn sie nicht gemacht ist, an dem Ort zu wachsen, dann sollte sie entfernt werden. Denn sollte der Kurs weiter fallen, dann steigen auch die Verluste. Es muss bedacht werden: Verliert eine Aktie die Hälfte an ihrem Wert, dann muss sich der neue Kurs verdoppeln, damit das alte Niveau wieder erreicht wird.

Nach Erkenntnissen des Forschungsbereich Behavioral Finance – dieser befasst sich mit der Psychologie des Anlegens – werden die Verluste von den Anlegern stärker wahrgenommen, als die realisierten Gewinne. Daher sollte jeder Anleger, nicht stündlich auf die Kurse schauen, um die eigenen Nerven zu schonen – sondern er sollte sich lieber an seine gesetzten Ziele halten.